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Liebe Kati,
wie kann ich es ausdrücken, welche Worte kann ich finden für etwas, das außerhalb des Sprachlichen liegt . . .
Meine Erfahrungen vom zehntägigen Retreat Ostern 2024 wollte ich (weniger bewusst und gezielt als eher intuitiv) mit einer Frauenzeit erweitern, ergänzen, fortführen . . . und ebenso wie beim Retreat wusste ich nicht, was mich erwartet.
Adriaan beginnt fast jede Meditation mit den Worten:
„ . . . du bist an einem ruhigen Ort, einem sicheren Ort und gerade wird nichts von dir erwartet . . . „
So fühlte es sich auch bei Dir an: Es kann auftauchen, was da ist . . .
Ich glaube, das Wesentlichste passierte beim Essen.
Den Aufwand, den Du mit dem Essen gemacht hast, war für mich nicht nachvollziehbar . . . und irritierend
Es brauchte eine Zeit, bis sich zeigte, worum es ging, was dadrunter lag:
mir war das fremd, nicht das Kochen,
doch die damit verbundene Fürsorge, Achtsamkeit und Liebe
Noch immer beschäftigt mich diese Erkenntnis, diese Entdeckung . . .
. . . letztendlich aber auch Schmerz und Trauer um etwas, was wie ein weißer Fleck auf einer emotionalen Landkarte ist.
Liebe Kati,
Danke für Deine Gegenwart und Präsenz und Geduld und Zuversicht und Dein Vertrauen in die stillen Prozesse der Seele
Herzensgrüße
C. Berlin . 67 Jahre
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