Ganz persönlich

 

FEINFÜHLIG & MIT EINEM GROßEN HERZ …

 

… geboren 1975 im Jahr des Hasen, im Zeichen des Bibers und des Stiers, im Frühling wenn der Flieder blüht und alles wächst, kurz bevor der chinesische Sommer beginnt. Geboren wenn die Sonne am höchsten steht, geboren als Kaiserin & Universum, geboren als Mensch. 

Mit Liebe für den Sonnenaufgang, den frühen Morgen, den Tau auf den Wiesen, mit Liebe für glitzernden Sonnenregen, gelbgrünen Blütenstaub auf dicken Pfützen und den Duft der Erde. Mit Liebe für die besondere Stille an Sonntagvormittagen, die Aufregung von Freitagsnächten und die fein gewebte Zwischenzeit der Dämmerung. Mit Liebe für den Mondschein und den Ruf der Eule in der Nacht.

Mit besonderer Innigkeit alten Menschen & Kindern verbunden, den Bäumen & den Blumen, den Katzen & den Hunden. Und den Ameisen.

 

Mit Liebe zu allem was uns umgibt und durchdringt.

. Leben .

Mit all seinen Wandlungen, Höhen und Tiefen, seiner ganzen vollen Intensität.

 

 

 

WURZELN

Wichtige Wurzeln meines Lebens und Wachsen sind das Iyengaryoga, die Vipassana/AchtsamkeitsMeditation, meine Großmutter, mein Mann und mein Zuhause.

 

YOGA

In meinen vielen Jahren als begeisterte Sozialpädagogin war das Yoga und später die Meditation immer wieder der Weg, mich ganz wahrzunehmen und die Schichten zunächst meines Körpers und nach und nach meiner Gefühle und meiner Gedanken frei zu legen. Dank dem Iyengaryoga – das ich nach einigem Suchen unter den verschiedenen Yogastilen 2005 als mein Yogazuhause fand – konnte ich die vielen Tiefen und die vielen Höhen meines Lebens bewusst durchleben und hinter mir lassen, ohne mich darin zu verfangen.

Nachdem mir der Begriff VipassanaMeditation mehrfach begegnet war, begann ich zu recherchieren, was das denn sei. 2008 erlebte ich in der Schule von Goenka zum ersten Mal ein 10-tägiges Meditations-Retreat.

 

WANDLUNGEN 

Die 10 Tage waren still, mit Schmerz erfüllt der immer wieder nachließ, von Einsichten durchdrungen. Und endlich konnte ich langsam sein in allem was ich tat. Niemand fand das komisch, denn alle wurden langsam. Ein großes Geschenk. Die 10 Tage halfen mir, eine langjährige Beziehung, in der der Mut zum gemeinsamen Wachsen fehlte, und ich des Hoffen und Zutrauen müde war, endgültig hinter mir zu lassen. Die 10 Tage ließen mein kraftvoll präzises, zuweilen mir gegenüber sehr hart forderndes Yoga sanfter werden. Sie zeigten mir, wie viel Stille in mir wohnt und wie wohl ich mich in ihr und mit mir fühle. Meine mir aus Selbstschutz auferlegte kämpferische Distanziertheit begann sich endlich zu wandeln, hin zu einer weicheren Form der Kraft. Ich hatte mit der VipassanaMeditation so wie schon zuvor mit der Iyengaryogapraxis einen Weg entdeckt, den ich gehen wollte. Weitere Retreats folgten.

 

IMMER WIEDER WANDLUNGEN

Die große Offenbarung und wirkliche, nicht endende Tiefe und Weite der VipassanaPraxis zeigte sich 2011 bei meinem ersten Retreat mit Adriaan van Wagensveld/Buddhayoga. Es geschah eher zufällig, dass ich ein 7-tägiges Retreat buchte. Die mir schon vertraute VipassanaMeditation nun in Verbindung mit Yogapraxis. Nicht nur das war es, was mir begegnen sollte. 2 Monate später folgte ein 10-tägiges Retreat.

Das erste Retreat bei Buddhayoga ließ mich den Weg finden, meinen intensiven Kinderwunsch, der sich trotz mehrmaligen Empfangens nicht erfüllte, mit 37 Jahren hinter mir zu lassen. Mein erstes Retreat offenbarte mir das Loslassen bei gleichzeitigem weichen Bemühen und Dranbleiben.  Meine innere, mich häufig stark überfordernde, nach Anerkennung suchende Antreiberin und Streberin wurde nach vielen Jahren des Lebens endlich still.

Mein zweites Retreat bei Buddhayoga ließ mich eintauchen in Sanftmütigkeit. Das Wechselspiel von Kampf und Flucht, Erstarrung oder Anpassung mit all den dazugehörigen Gedanken und Gefühlen waren verschwunden. Mein zweites Retreat ließ mich eintauchen in einen mehrmonatigen gestillten Lebensfluss.

 

MEIN GEIST WAR FREI

Es gab weder anderen Menschen noch mir, noch dem Leben gegenüber verurteilende, müde, zweifelnde, bewertende, ängstliche, eifersüchtige, träge, misstrauische, wütende, bittere, traurige, kontrollierende, einengende, kurzum schwierige Gedanken. Ja, es war mir noch nicht einmal möglich, bewusst gezielt auch nur einen dieser schwierigen Gedanken zu denken. Intensive Empfindungen zogen durch mich hindurch, ohne mich zu bewegen, ohne eine Spur zu hinterlassen. Ich war durchdrungen von einem tiefen 

 

LEBENSVERTRAUEN

 

9 Monate später waren wir – Adriaan und ich – verheiratet

 

 

Ich ließ nach 37 Jahren meine Heimatstadt hinter mir und gab meine mich erfüllende Arbeit als Sozialpädagogin auf.

Ich löste mich aus der räumlichen Nähe meiner großen Familie und meiner intensiven Freundschaften, von den vielen vertrauten Menschen.

Ich ließ all dies hinter mir, um meinen zutiefst ureigenen, unbekannten Weg zu gehen.

 

ICH WUSSTE, OHNE ZU WISSEN

 

Seitdem leben wir, Adriaan und ich, Buddhayoga

Jeden Tag, zu jeder Stunde

365 Tage im Jahr

Als Frau und Mann

Als Meditierende

Als Yogaübende

Als Buddhayoga-Unterrichtende.

Wir üben. Begegnen uns. Durchleben, was durchlebt werden will.

Gehen durch die Höhen und gehen durch die Tiefen.

Allein und gemeinsam.

 

Es ist oft schwer

Und oft ist es ganz leicht.

Es schenkt viel stille Freude und viel stillen Schmerz.

Wut wird sichtbar, unsere Themen, die Traurigkeit, die Angst.

All das, was das Leben in unseren Körpern und im Geist versteckt hat.

All das, was wir nur dank einer Liebesbeziehung entdecken können.

Wir sind dran

Jeden Tag.

 . Immer wieder neu .

 

Und so kann sich zeigen, was wir von Anbeginn wussten:

 

Jeder für sich allein

In den Unterschieden vereint

Und gemeinsam noch viel mehr.

 

www.buddhayoga.de